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18. Juni 2021


Bewegte Zeiten

Die letzten Monate waren herausfordernd. Mein Tennis war nicht gut, entsprechend negativ ist auch die Bilanz ausgefallen. Ich habe nie lockergelassen, so richtig auf Touren bin ich aber nicht gekommen. Solche Phasen, so mühsam sie auch sind, gehören im Spitzensport allerdings dazu und auch entsprechend eingeordnet.

 

Natürlich hinterfragt man sich, analysiert mit dem Team die Situation, setzt neue Reize - aber das Wesentliche ist der Spaß am Tennis und an der Herausforderung, besser zu werden. Ich muss mir Tennis erarbeiten, aber ich möchte es auch spielen - genau so habe ich mich in Stuttgart präsentiert. Ich war einerseits locker, andererseits voll fokussiert, bin mit der Aufgabe gewachsen und erstmals in meiner Karriere bei einem ATP-250-Turnier ins Halbfinale eingezogen. In diesem hat mich eine Zerrung leider vorzeitig ausgebremst. Zugezogen habe ich mir die Verletzung bereits im Viertelfinale bei einem Ausrutscher, bei dem ich noch glimpflich davongekommen bin. Trotzdem habe ich für Wimbledon absagen müssen, den Fokus auf die Therapie und die Vorbereitung auf die kommenden Aufgaben zu legen, macht einfach mehr Sinn.

 

Anfang Juli wechsle ich dann für sieben Wochen den Kontinent, spiele erst in Newport, dann in Los Cabos (Mexiko). Weiter geht es in Atlanta, dann folgen die Turniere in Washington, Toronto und Cincinnati, ehe es nach New York zu den US Open geht.