Aktuelles


10. Jänner 2021

Leider nein

Jurij Rodionov hat in Doha in der ersten Qualifikationsrunde für die Australien Open gegenüber Viktor Troicki in drei Sätzen das Nachsehen. Der Wahl-Wiener musste sich dem 34-jährigen Serben nach gewonnenen ersten Satz noch mit 6:2,2:6,1:6 geschlagen geben.

 

„Abgesehen vom Service habe ich gut begonnen und den ersten Satz klar für mich entscheiden können, im zweiten habe ich mir dann das Leben mit dummen Fehlern unnötig schwer gemacht und in Folge meinen Rhythmus und das Timing verloren. Entscheidend ist, dass ich aus meinen Fehlern lerne, aktuell ist die Enttäuschung riesig.“

 

Rodionov kehrt am Montag nach Wien zurück, ab 25. Jänner schlägt der 21-jährige Heeressportler beim Challenger-Turnier im französischen Quimper auf.


06. Jänner 2021

Bühne frei

Jurij Rodionov hebt am Dreikönigstag ins neue Tennisjahr ab. Die Reise geht zunächst an den Persischen Golf, begleitet wird der 21-Jährige von Stefan Koubek.

 

Alles bleibt anders, nichts ist wie gewohnt. Aufgrund der Corona-Pandemie wird die Qualifikation für die Australian Open nicht wie üblich in Melbourne, sondern in der katarischen Hauptstadt Doha über die Bühne gehen. Dort rangeln 128 Herren um 16 Restplätze für das erste Grand-Slam des Jahres, gespielt wird die Qualifikation von 10.-13. Jänner. 

 

Rodionov, der im Vorjahr im Rahmen der French Open sein Grand-Slam-Debüt gefeiert hat, bezeichnet die Aufgabe als „schwierig, aber machbar. Das Ticket für Melbourne muss ganz klar das Ziel sein, aber dafür muss alles passen“, weiß der Linkshänder, dem im Rahmen des Qualifikations-Turniers auf der arabischen Halbinsel erstmals Stefan Koubek als Touring Coach zur Seite steht. Seinen ersten Gegner erfährt die Nummer 144 im ATP-Ranking vor Ort, gespielt wird auf Hartplatz.

 

„Ich freue mich sehr, dass Stefan mich nach Doha begleitet und bin davon überzeugt, dass er meinem Spiel guttut. Seine Inputs waren schon während der Vorbereitung in Traiskirchen sehr wertvoll“, schwärmt Rodionov, der neben dem Tennistraining in den vergangenen Wochen auch intensiv mit Athletik-Trainer Florian Pernhaupt geschuftet hat. „Das Programm war von Stabilisation, Koordination und Prävention geprägt, Ziel war es mehr Geschmeidigkeit und Leichtigkeit in meine Bewegungsabläufe zu bekommen.“

 

Sollte Rodionov die Qualifikationshürde meistern, stünde vor der Wiederaufnahme des Spielbetriebes eine zweiwöchige Quarantäne in Melbourne auf dem Programm. Im Falle eines Ausscheidens würde der Heeressportler umgehend nach Europa zurückkehren, um beim ATP Challenger im französischen Quimper (25.-31. Jänner) aufzuschlagen.