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05. Dezember 2021

 

Versöhnlicher Endspurt

Ich habe unmittelbar nach dem Davis Cup meine Sachen gepackt, bin nach Italien, wo ich die Saison mit einem Challenger in Forli ausklingen ließ. Mit dem Erreichen des Halbfinales habe ich den Schwung aus Innsbruck gut mitnehmen können. Natürlich will man immer mehr und es noch besser machen, aber nüchtern analysiert, bin ich mit dem, was ich in den letzten Wochen abgeliefert habe, nicht unzufrieden.

 

Die gesamte Saison im Rückspiegel, fällt meine Bilanz weniger euphorisch aus. Ich habe heuer zu selten meinen Rhythmus gefunden, hatte mit dem einen oder anderen Infekt zu raufen, oder wurde von kleinen Verletzungen ausgebremst. Ich war mit meinem Tennis nicht zufrieden, meine Entwicklung war rückläufig, weshalb ich mich zu Veränderungen entschlossen habe. Zum einen betraf das meine Technik, zum anderen meinen Trainingsalltag. Ich habe gehofft, dass mir neue Reize helfen und hatte diesbezüglich mit Wolfgang Thiem ein offenes und konstruktives Gespräch. Er hat mir in der Vergangenheit sehr geholfen und mich auch abseits des Platzes immer super unterstützt, dafür war und bin ich ihm sehr dankbar. Klar ist aber natürlich auch, dass es am Ende des Tages nicht am Trainer, oder anderen, sondern an mir selber liegt.
 

Damit gilt es die Ärmel bald wieder hochzukrempeln, ich gönne mir jetzt ein paar freie Tage, werde dann in die Südstadt zurückkehren und die Arbeit wieder aufnehmen. Das nächste und erste Ziel für die bevorstehende Saison ist die Qualifikation für die Australien Open. Mittelfristig gilt es im ATP-Ranking endlich die Top-100 zu fixieren. Das würde vieles erleichtern, bedarf aber mehr Konstanz in meinem Spiel.

 

Passt auf euch auf und bleibt gesund!

 

Auf bald.